Hier wird es in Kürze ausführlichere Informationen zum Rebhuhn-Schutzprojekt im Oberen Gäu geben

Rebhuhn-Schutzprojekt im Oberen Gäu

Das Rebhuhn-Projekt im Landkreis Böblingen wurde Ende 2015 von engagierten Jägern, Landwirten, Naturschützern und den vier Kommunen des Gemeindeverwaltungsverbands „Oberes Gäu“ - Bondorf, Jettingen, Mötzingen und Gäufelden ins Leben gerufen. Der Grund für die Initiative ist der Rückgang des einst in ganz Europa heimischen Rebhuhns. Inzwischen ist der Feldvogel nicht nur in Baden-Württemberg, sondern in ganz Deutschlang hochgradig gefährdet.

Projektkoordinator ist der LEV Böblingen. In einem ersten Schritt wurde erfasst, wie viele Rehühner es im Projektgebiet noch gibt und welche Biotope genutzt werden. Es wurden rund 40 balzende Hähne gezählt, was auf ebenso viele Brutpaare schließen lässt. Die Erstellung des Erst-Gutachtens wurde über die beiden Förderprogramme LEADER Heckengäu und PLENUM Heckengäu gefördert.

Um den Bestand anzuheben, werden aktuell an den Rändern einiger Felder besondere Blühmischungen eingesät, die dem Rebhuhn zur Nahrungssuche sowie als Brut- Rückzugsort dienen. Aber auch andere Tiere profitieren von diesen Maßnahmen. Feldhasen, Insekten und viele andere Arten erhalten Schutz und Nahrung. Und der Mensch erfreut sich an den blühenden Ackerrändern und der Artenvielfalt in der Natur. 

Weitere Informationen finden Sie hier: Rebhuhn.pdf